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Antriebstechnik



Workshop Technologie am PTW Darmstadt am

29.11.2012



Motorspindelschutzsystem
In spanenden Werkzeugmaschinen wirken bei Werkzeugkollisionen mit hohen Vorschubgeschwindigkeiten kurzzeitig enorme Stoßkräfte auf die Motorspindeln ein. Schadenshöhen von mehreren 10.000 Euro für die Instandsetzung der Wekzeugmaschinen nach einer Kollision sind keine Seltenheit.
Das neue Motorspindelschutzsystem von JAKOB unterbricht bei kollisionsbedingter Überlast unmittelbar und frühzeitig den Kraftfluss an der Schnittstelle zwischen Spindelkasten und Motorspindel durch 3D- Auslenken. Dadurch werden die stoßempfindlichen Komponenten der Motorspindel wirksam vor den hohen Kraftspitzen der Kollision geschützt.

Das Motorspindelschutzsystem MS³ wurde mit dem MM Award zur AMB 2010 im Bereich Peripherie ausgezeichnet.

Eigenschaften:
• Energieautarkes, passives Wirkprinzip
• Schneller als rein elektronische Prozessüberwachungssysteme
• Hohe Grenzhaftkräfte und Systemsteifigkeit für betriebssicheres Bearbeiten
• Absorption der kinetischen Stoßenergie durch Dämpfer
• Integrierte Abfrage des Auslenkungszustandes für Not-Stop
• Selbsttätige Rückstellung der Motorspindel mit hoher Präzision
• Erhöhung der Maschinenverfügbarkeit
• Anpassbar an alle gängige Motorspindelgeometrien
• Wartungsfrei
Allgemein

Video clip

(15.5MB)

Presseartikel



Profilschienenkupplung
JAKOB Antriebstechnik bietet Profilschienenkupplungen an, die an allen gängigen Profilschienenprofilen einfach nachgerüstet werden können. Die automatischen Kupplungen werden pneumatisch betätigt und schließen selbst
5-mm Spalte zwischen Aktiv- und Passivteil beim Kuppeln selbstständig. Die Spannkinemattik gewährleistet eine hohe Steifigkeit und Präzision bei der Verbindung. Die Spannkrafterzeugung erfolgt wahlweise manuell oder pneumatisch.


Konstruktionsmerkmale:
• Horizontal fügbar
• Selbsthemmende Keilspannkinematik
• Manuell oder pneumatisch spannen
• Vorzentrierung über Zentrierstifte
• Elektrische Spannzustandabfrage
• Ausführung in Stahl und Aluminium
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Hydraulisches Kraftmeßsystem
Hydraulische Kraftaufnehmer der Baureihe HMD sind robuste Meßgeräte zur Ermittlung von axialen Druckkräften bis 600 kN mit mittlerer Genauigkeit. Über die Druckkolben wird die Kraft analog auf einen Manometer mit kN - Anzeigeskala übertragen. Das Meßsystem ist autark, es wird keine Fremd- oder Zusatzenergie benötigt. Somit können auf einfache und preiswerte Art statische oder dynamische Kräfte bei zahlreichen Anwendungen im gesamten Maschinenbau sicher erfasst werden.

Konstruktionsmerkmale:
• autarkes System - ohne Fremdenergie
• Vergütungsstahl - korrosionsgeschützt
• Multikolbensystem - Winkelfehlerausgleich
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HVV – Hydromechanische Vorspannvorrichtung
Hydromechanische Vorspannvorrichtungen von JAKOB Antriebstechnik sind für höchste Ansprüche hinsichtlich Betriebssicherheit, Bedienungskompfort und Produktqualität konzipiert. Basis hierfür sind hydromechanische Kraftspannmuttern Reihe HM mit dem innovativem Multikolbensystem. Der Anwender kann aus mehreren Standardvarianten oder Anwendungspezifischen Sonderlösungen auswählen. Somit können die unterschiedlichsten spanntechnischen Aufgabestellungen im gesamten Maschinenbau, der Stahl- und Walzwerkindustrie, im Anlagen- und Schiffsbau bis zur Kraftwerkstechnik realisiert werden.

Konstruktionsmerkmale:
• Reibungs- und torsionsfreie Vorspannkrafterzeugung durch Längung der
  Schraube mittels einer definierten Axialkraft proportional zum Hydraulikdruck
• nach der hydraulischen Entlastung bleibt die Vorspannkraft erhalten
• radiale Bedienung (seitlich) oder axiale Bedienung (von oben)
Allgemein



FMS - Force Monitoring System
Die intelligente Spannklaue FMS von Jakob Antriebstechnik erlaubt die konstante Kontrolle von Spannkräften nicht nur während der Einrichtung der Werkzeugmaschine, sondern auch während der tatsächlichen Bearbeitung. Die Klaue überwacht die Aufspannkräfte und sendet diese Daten telemetrisch an ein Handgerät, an ein Notebook mit USB-Empfangs-Stick, oder alternativ direkt an die Steuerung der Maschine. Die Haltekraft der Spannelemente ist sowohl sicherheits- als auch qualitätsrelevant und sollte damit einen großen Stellenwert einnehmen. Wird die zuvor vom Benutzer eingestellte Mindest-spannkraft unterschritten, erzeugt die Messeinheit ein Alarmsignal, das beispielsweise die Not-Aus-Funktion einer Maschine auslöst.

Vorteile des FMS:
•Kontrolle der Spannkraft beim Einrichten der Maschine (Spannmodus)
•Kontrolle der Spannkraft während der Bearbeitung (Betriebsmodus)
•keine Stillstandzeiten zur Spannkraftprüfung
•höhere Betriebssicherheit durch Alarm bei Spannkraftverlust
•höhere Betriebssicherheit bei Langzeitbearbeitungen
•flexible Anwendung durch Funkübertragung
Allgemein



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